Dominik, Andreas, Eva und Patrick waren von Anfang April bis Anfang Mai in Indien um die Arbeiten der ersten Gruppe (Patrick und Sebastian) fortzusetzen.
Bei Ankunft am 13. April in Gonasika waren bereits das Gerüst und die Betonarbeiten am Fundament fertiggestellt. Auch der Rohbau des angrenzenden Schalthauses war beendet. Beides musste noch ca. 1 Woche aushärten bevor man das Fundament zuschütten und das Schalthaus verputzen konnte. Während dieser Wartezeit fing unsere Gruppe an die Pläne der Elektroinstallation mit den Gegebenheiten abzugleichen und eine Materialliste mit benötigtem Zubehör zu erstellen. Mit ein wenig Verhandlungsgeschick und viel Geduld konnten wir innerhalb 2 Tagen die fehlenden Materialien beschaffen.
Ca. 10 Tage benötigten wir für die komplette Elektroinstallation, zu der neben der Verkabelung von 5 Häusern, die Konstruktion von Verbindungsbrücken (zwischen den Häusern) auch die Installation eines Sicherungskastens mit gekoppelter Erdung gehörte.
Neben der Elektroinstallation wurden auch die finalen Arbeiten am Fundament (Zuschütten), das Verputzen des Schalthauses (innen und außen), das Fällen von Bäumen (Entschattung) und der Transport der Batterien durchgeführt.
Um den Bewohnern und den Schülern des nächsten Jahrganges bis zur Fertigstellung des Projektes schon die Benutzung der installierten Stecker und Lampen zu ermöglichen wurde der vorhandene Generator repariert und an den Sicherungskasten angekoppelt. Somit kann man momentan mit 1 Liter Benzin das Zentrum mit ca. 3 Stunden mit Strom und Licht versorgen.
Am 30. April wurden die Arbeiten der 2. Baugruppe in Gonasika beendet und die Wechselstromseite an unsere Kontaktperson im Camp, Mr. Koral übergeben.
Von dort aus ging es ein paar Tage nach Puri, nahe Bhubaneshwar, um sich am 4. Mai mit Mr. Sethy, dem Area Director von VRO Orissa, zu treffen. Bei diesem Treffen wurden die Eindrücke während der Arbeiten im Zentrum ausgetauscht und auch einige Formalitäten geklärt.
Alles in allem konnten beide Arbeitsgruppen ihre Ziele nach Plan umsetzen und somit alle Vorarbeiten vor dem letzen Arbeitseinsatz abschließen.
Bilder zum Arbeitsbericht werden in den nächsten Tagen folgen.